Gute Nacht

Was einen erholsamen Schlaf fördert, ist eine Wissenschaft für sich. Wir helfen mit dieser Tipp-Sammlung gerne weiter.

No-Go am Nachttisch:
Das Smartphone hält uns vom Einschlafen ab. Sein blaues Display-Licht hemmt die Produktion vom Schlaf-Hormon Melatonin, das die innere Uhr steuert. Nachweislich wirken sich auch netzbetriebene Geräte – sie geben viel Wärme ab – und Metalle im und ums Bett kontraproduktiv auf den Schlaf aus.

Links ist gesünder:
Lymphsysteme und die Milz arbeiten bei Linkschläfern besser, zudem kann das Herz leichter Blut durch den Körper pumpen, da unsere Hauptschlagader nach links gebogen ist. Bei Rechtsschläfern drückt der Magen auf die Bauchspeicheldrüse, was diese bei ihrer Arbeit behindert.

Grenzen setzen:
Viele schlafen nicht nur im Bett, sondern essen, arbeiten oder schauen fern. Das Unterbewusstsein kann so aber nicht mehr unterscheiden kann, ob dies nun ein Arbeits-, Essens- oder Schlafplatz ist. In der Folge findet man später in die Tiefschlafphase und fühlt sich am nächsten Morgen wie gerädert .

Schongang einlegen: Bewegung am Abend wirkt sich günstig auf einen erholsamen Schlaf aus – jedoch nur, wenn man es nicht übertreibt und mindestens zwei Stunden vor dem Zubettgehen vom Gas geht. Übermäßige Anstrengung stimuliert unser Nervensystem, am Besten eignet sich immer noch ein Spaziergang oder sanftes Yoga.

Auch beim Essen gilt: Leicht ist gut. Und: Die letzte Mahlzeit sollte kein Snack im Stehen direkt vor dem Schlafengehen sein. Andernfalls sind Magen und Darm mit der Verdauung beschäftigt, so dass an einen ruhigen, tiefen Schlaf nicht zu denken ist.

Locker lassen:
Unser Schlafbedürfnis und die Qualität des Schlafes ändern sich im Lauf unseres Lebens – bedingt durch Alter, Hormone, Krankheiten, Stress etc. Keine Panik also, wenn man nicht oder nicht immer auf die empfohlenen acht Stunden pro Nacht kommt. Wer besser schlafen will, sollte auf sein ganz individuelles Schlafbedürfnis achten – dazu empfiehlt es sich zwecks Dokumentation ein Tage- bzw. Nachtbuch zu führen.