Das Auge schläft mit!

Schöne Träume: Eine unaufgeregte Atmosphäre und die richtigen Farben rund ums Bett kommen unserer Schlafqualität zugute.

Belebend bis beruhigend: Die richtigen Farben entscheiden maßgeblich mit darüber, wie wohl man sich fühlt, wie angeregt oder entspannt man ist. Optische Sinneseindrücke wirken, auch im vielleicht wichtigsten Raum unseres Heims: Dem Schlafzimmer. Fast ein Drittel unseres Lebens verbringen wir darin, durchschnittlich sieben Stunden pro Nacht. Ohne die nötige Ruhe in Morpheus Armen werden auch tagsüber keine Träume wahr: Wer schlecht oder zu wenig schläft, sieht nicht nur aus wie ein ungebügeltes Hemd, er wird auch anfälliger für Krankheiten, büßt an Leistung ein und altert schneller. Dagegen ist zwar kein Kraut, aber immerhin eine Farbe gewachsen.

Weiß zum Beispiel – auch wenn das eigentlich keine richtige Farbe ist und in seiner puren Form auch kalt und steril wirken kann. Trotzdem bleibt es immer noch die beste Basis für eine sinnvolle wie auch sinnliche Schlafzimmergestaltung. Denn Weiß ist nicht gleich Weiß, es klärt und beruhigt den geplagten Geist in viele Nuancen von Perlmutt über Elfenbein bis hin zu Eierschale. Cremeweiß etwa hat einen Stich ins Gelbe, wirkt dadurch gemütlich und passt besonders gut zu einer Einrichtung im Landhausstil. Das Beste an Weiß, nebst seiner Eleganz und Frische? Die unendlichen Möglichkeiten zur Kombination mit anderen Farben, Akzenten und Materialien. Besonders behaglich und damit schlaf-fördernd wirkt es gemeinsam mit warmen Holz- und dunklen Karameltönen, zarte Naturfarben bei der Bettwäsche strahlen zusätzlich Ruhe aus. Auch die Tatsache, dass die Nichtfarbe im asiatischen Raum für Trauer steht, sollte uns nicht vergraulen. Denn dort ist der Mensch im Tode rein und dem Göttlichen näher. Ob als Wandfarbe, bei Möbeln oder Accessoires für Bett – im Schlafzimmer warten weiße Wunder auf uns.